Bücher

Kongs große Stunde – Chronik des Zusammenhangs

kingkongVon verzauberten Dingen, Hochöfen der Seele und der Musik der Gedanken. Der große Menschenaffe verteidigt das ihm Liebste gegen eine Welt von Teufeln. Wer und was aber ist dieses offenbar undomestizierbare Tier? Liegt es vielleicht in uns selbst? Öffnet sich hier ein Boden, auf dem wir uns zu selbstsicher bewegen? Für Alexander Kluge stellt sich damit erneut die Frage nach erschließbaren Räumen in uns Menschen und in unserer Millionen Jahre alten Vergangenheit. Diesen Raum durchmisst er in dreizehn Stationen unter wechselnden Perspektiven, doch immer in konkreten Geschichten.

 


Alexander Kluge Jahrbuch 2015
Glass Shards – Echos of a Message in a Bottle

glass_shardsFlaschenpost war Adornos resignative Metapher aus dem Jahr 1940 für die eingebüßte Wirkungsmacht der Kritischen Theorie im Exil. Echos einer Flasche heißt für Kluge die bescheidene Optik – etwas indirekt im Glassplitter sehen – womit er wirksame Perspektiven im globalisierten 21. Jahrhundert sucht. Der zweite Band des Kluge-Jahrbuchs widmet sich einerseits Kluges theoretischer Verwandlung am Beispiel seiner Theoriearbeit mit Oskar Negt und andererseits den multimedialen Sichtweisen, die nicht nur seine ‘Haltung der Bescheidenheit’ zum Ausdruck bringen, sondern auch seine theoretischen Wurzeln offenlegen.

 

 


Alexander Kluge / Digne M. Marcovicz

Realismus des Herzens. Texte und Bilder

Realismus-des-HerzensDer Schriftsteller und Filmemacher Alexander Kluge und die Fotografin Digne M. Marcovicz kennen sich seit Anfang der 1960er Jahre. Immer wieder kam es zu Begegnungen zwischen ihnen, zufälligen wie geplanten. Aus dem Zusammenspiel von Zufall und Kalkül entstanden dabei faszinierende Film- und Fotoaufnahmen, die mit den Texten von Alexander Kluge in Verbindung treten. Marcovicz’ Bilder zeigen Alexander Kluge bei der Arbeit: beim Schreiben, beim Lehren, beim Filmen. Im Gespräch mit anderen Filmleuten. Wie nebenbei gewähren die Aufnahmen so auch einen Blick in die Diskutierstube der Autorenfilmer der Bundesrepublik.
Es herrscht Aufbruchstimmung und konzentrierte Lebendigkeit. Zudem dokumentieren Digne M. Marcovicz’ Fotografien einen Moment der Privatheit im Leben des schaffenden Autors. Alles in allem entsteht durch die Bilderstrecke ein Menschenbild. Text und Bild, das sind Geschwisterkünste. In diesem Buch treten sie vielfach in Verbindung. Die Montage dieser Texte und Bilder bildet einen Arbeitsprozess ab. Einige von Kluges Texten, Geschichten im eigentlichen Sinn, sind seinen Büchern entnommen. Viele jedoch sind Erstveröffentlichungen.

Zum Verlag: edition text+kritik Fachverlag für Literatur, Musik, Film und Kulturwissenschaften


Alexander Jahrbuch 2014
Vermischte Nachrichten – Alexander Kluge-Jahrbuch 2014

vermischte_nachr_jahrbuch2014Der Titel dieses ersten Kluge-Jahrbuchs ist zugleich der seines letzten Kinofilms. »Vermischte Nachrichten« bezieht sich zunächst auf die Rubrik in Tageszeitungen. Doch diese um Neutralität bemühten Nachrichten verhalten sich für Kluge den menschlichen Sinnen und dem Vorstellungsvermögen gegenüber gleichgültig. Kluges Nachrichten versuchen erzählend und montierend gesellschaftliche Ereignisse mit einzelmenschlicher Erfahrung zu verknüpfen. Dieses erste Buch will Vermischtes bündeln. Ab dem zweiten Band wird es jeweils neben einem allgemeinen auch einen thematischen Essayteil geben.

 


Le Moment fugitif

le_moment_fugitivLe Moment fugitif ist ein großformatiger Band, der 33 unbekannte Texte von Alexander Kluge mit 85 Fotos von Stefan Moses kombiniert. Kluge erzählt darin von Menschen in politischen und privaten Umbruchsituationen, wo der Überblick schwindet und das große Improvisieren beginnt. Das Spektrum der Protagonisten reicht vom einfachen Bürger bis zu Politikern in den Zentren der Macht wie Helmut Schmidt, Konrad Adenauer oder Gregor Gysi.

Der Band enthält zudem zwei Beigaben von Friederike Mayröcker.

 


30. April 1945 – Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann

30_April1945Ein Tag, der Geschichte schrieb

Der 30. April 1945, ein Montag, letzter ausgeübter Werktag des Deutschen Reiches. Ihm folgen ein Feiertag und der Übergang von Resten einer Staatsgewalt in Hände, die das einwöchige Niemandsland bis zur Kapitulation nicht mehr steuern. Es ist ein Tag voller Widersprüche und verwirrender Lebensgeschichten. In Berlins Mitte toben heftige Gefechte, die Rote Armee nimmt die Stadt in Besitz, Hitler erschießt sich. Scheinbare Idylle dagegen in der Schweiz. In San Francisco formieren sich die Vereinten Nationen. Alexander Kluge beschreibt in seinem Buch lokale und globale Verhältnisse. Es geht um das Leben in einer kleinen, von amerikanischen Streitkräften schon besetzten Stadt, um den Takt der Haarschnitte, aber auch um Ereignisse rund um den Erdball, darunter die Geschichte zweier SS-Männer auf einer Kerguelen-Insel. Die Frage, die sich überall und unwiderruflich stellt: Wie soll man auf den Umsturz der Verhältnisse angemessen reagieren? Martin Heidegger etwa, in der Abgeschiedenheit von Burg Wildenstein, greift auf Hölderlin zurück…

Die Erfahrungen aller Lebensgeschichten, die vom 30. April 1945 ausgehen, reichen bis zu uns: In ihnen spiegelt sich, 69 Jahre danach, bereits auch die Gegenwart.


Das fünfte Buch: Neue Lebensläufe. 402 Geschichten

fuenfte_BuchMit diesem Fünften Buch gelangt Alexander Kluges großes Erzählprojekt zu seinem Abschluß. In vier voraufgegangenen Bänden, der zweibändigen Chronik der Gefühle und den einbändigen Geschichtensammlungen Die Lücke, die der Teufel läßt sowie Tür an Tür mit einem anderen Leben, wurden seit dem Jahr 2000 die über sechs Jahrzehnte hinweg entstandenen Geschichten des Autors in großformatigen Bänden versammelt. Alle Geschichten, die darin nicht enthalten waren, werden diesem Eckband seines Lebenswerks nun auf neue Weise eingeschrieben: konzentriert und endgültig.

Darüber hinaus aber führt Das fünfte Buch mit einer großen Gruppe »Neuer Lebensläufe« auf den Beginn von Kluges Laufbahn als Erzähler zurück. Seine Lebensläufe erschienen 1962, vor genau 50 Jahren. Und wieder nutzt dieser Erzähler sein bewährtes Gefäß: den »Lebenslauf« als das Gefäß aller Erfahrung – für Abgründe der Vernunft, für Brückenköpfe zu offenen Horizonten, für die realistisch-antirealistische Doppelnatur des Menschen und den inneren Partisanen in jedem von uns.


Nachricht von ruhigen Momenten: 89 Geschichten. 64 Bilder

Nachrichten_Ruhige_Momente»Unsere Lebensläufe sind die Häuser, aus deren Fenstern wir Menschen die Welt deuten: ein Gefäß der Erfahrung für das literarisch Erzählbare.« Alexander Kluge

Im goldenen Herbst des Jahres 2012 stand Die Welt für einen Tag still, und als Sinnbild des Stillstands lag dort ein schläfriger Hund, wo sonst die Schlagzeilen drohen. Was war geschehen? Gerhard Richter, einer der global maßgeblichen Künstler, hatte die Herrschaft ergriffen und allen 30 Seiten der Welt-Ausgabe vom 5. Oktober 2012 seinen Handstempel aufgedrückt: Bilder von ruhigen Momenten in unruhigen Zeiten, Aufhebung des politischen Primats, Privates statt Welthistorisches, vor allem aber: kunstvolle Kontraste zwischen Schärfe und Unschärfe.


Wer ein Wort des Trostes spricht, ist ein Verräter

Wer_Ein_Wort_Des_Trostes»Wer ein Wort des Trostes spricht, ist ein Verräter« ist ein Buch über bittere Schicksale, bekannte und unbekannte, aber vor allem auch über Organisationsformen, die Menschen vernichten.Gewidmet sind die 48 Geschichten dem entschlossenen Kämpfer für Gerechtigkeit, Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt des Landes Hessen während der Auschwitzprozesse.

»Monströse Verbrechen haben die Eigenschaft, sagte Fritz Bauer, daß sie, sobald sie in die Welt treten, für ihre Wiederholung sorgen. Es ist wichtig, meinte er, in ihrer Beobachtung und der Erinnerung nicht zu erlahmen.«

Die Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich spielt in Alexander Kluges Werk eine wichtige Rolle. Die Judenvernichtung bildet dabei ein gravitatives Zentrum. Die Schwierigkeit, den Holocaust mit den Mitteln der Kunst zu erfassen, liegt aber darin, dass die klassische literarische Form – wie Adorno festgestellt hat – bei Auschwitz nicht greift. Umso wichtiger, dass man die Erfahrung der eigenen Zeit, der Jetzt-Zeit, immer wieder in diesen geschichtlichen Absturz hineinhält, sie darin »eicht«. Dauerhaft und beharrlich gilt es weiterzuerzählen: vom Versagen der Eliten, von der Rasanz eines behördlich organisierten bösen Willens, von der extremen Seltenheit der Rettung.


 Das Bohren harter Bretter

Bohren_harter_Bretter133 politische Geschichten Mit einem Gastbeitrag von Reinhard Jirgl

Von Max Weber stammt der berühmte Satz, die Politik sei »ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich«. Von ihm ausgehend, untersucht Kluge in 133 Geschichten jene Werkzeuge, die politisch agierenden Menschen im harten Kampf um die Macht zur Verfügung stehen. Für intelligente Zähigkeit als Voraussetzung politischer Veränderung ist Max Webers Bohrer gewiß ein geeignetes Bild. Was ist aber ein Hammer im politischen Geschäft? Was heißt ›Feingriff‹? Und zuletzt führen alle Fragen auf die eine: Was ist dieses ›Politische‹ überhaupt?

Aus dem Inhalt:
»Der destruktive Charakter ist jung und heiter« – »Kollateralschäden des Charismas« – »Der politische Nackenbiß« – »Der oberste Rechnungsprüfer der Volksrepublik China« – »Schwarmintelligenz in Duisburg« – »Sind Wölfe gutmütig?«


Dezember

DezemberZu Silvester 2009 verabreden sich im Hotel “Waldhaus” zu Sils Maria (Engadin) Gerhard Richter und Alexander Kluge zu einer Zusammenarbeit. Richter friert die dezemberliche Natur des graubündischen Hochgebirges in 39 Farbfotografien ein. Kluge stellt diesen kontemplativen Bildern seine Texte gegenüber. So nähern sich beide dem Phänomen Dezember. Dieses Buch enthält 39 Bilder und 39 Kalendergeschichten plus einer Coda, mit subversiven Moralitäten und Lehren aus der Geschichte, die alles andere versuchen als einzulullen in die kindheitsseligen Verlockungen eines für die globale, nationale und private Geschichte Jahr für Jahr fatalen Monats. Ein Dezemberbuch, ein Buch zu Weihnachten, ein Buch für alle Zeiten des Jahres.

 


 Soll und Haben

soll_haben»Der Hypochonder ist ein Beamter der körperlichen Schmerzen«; »Die Lösungen liegen immer auf offener Straße, im Verkehr.«; »Mein Körper ist ein Zeitschwamm, ein Zeittümpel.« Sätze wie diese beginnen beim Lesen zu flimmern und entwickeln eine Eigendynamik; an ihnen stockt das Gespräch, wird atemlos, bewegt sich am Holzweg vorbei oder schlägt um. Seit fünfzehn Jahren ist der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl immer wieder zu Gast in Alexander Kluges im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdigen Kulturmagazinen für das deutsche Privatfernsehen, die zu sonderbaren Sendezeiten kurz vor Mitternacht den zerstreuten Zappe regelmäßig innehalten lassen. Eine Auswahl dieser Gespräche liegt nun erstmals in Buchform vor. Ob Vogl über Amoklauf spricht, über den Zusammenhang von Dichtung und Bürokratie, über Kapitalismus in Ostindien, über Kafka und Deleuze, politische Tiere, Schmerz und Zaudern – immer wieder kommen seine Ansätze Kluges Passion entgegen, Gegenstände ins Fernsehen zu holen, die dort gewöhnlich keinen Platz finden.


Das Labyrinth der zärtlichen Kraft

LabyrinthEs gibt keine menschliche Eigenschaft, die älter und fürs Überleben notwendiger ist als die Liebe. Wer liebt, sagt man, ist verkauft mit Haut und Haar. Zugleich ist Liebe, so heißt es in Bizets Carmen, „frei wie ein Vogel“. Wie verschieden ist sie von anderen guten Dingen, von ruhiger Freundlichkeit, unerschütterlicher Ruhe, Vertragstreue und von ausgeglichenen Bilanzen! Sie ist ein ‚Attraktor’, unbezwinglich wie die Gravitation, nach der die Sterne tanzen. Zugleich aber der dunklen Energie ähnlich, die uns in eine unbekannte Zukunft vorwärtstreibt. In diesem Labyrinth der Gegensätze kann man sich verirren. In Zeiten der Not und der Finanzkrise versammelt sich die zärtliche Kraft an deren Gegenpol im Erzählten. Denn sie besitzt ihre ganz eigene Ökonomie.

 


History and Obstinacy

book-smallIf Marx’s opus Capital provided the foundational account of the forces of production in all of their objective, machine formats, what happens when the concepts of political economy are applied not to dead labor, but to its living counterpart, the human subject? The result is Alexander Kluge and Oskar Negt’s History and Obstinacy, a groundbreaking archaeology of the labor power that has been cultivated in the human body over the last two thousand years. Supplementing classical political economy with the insights of fields ranging from psychoanalysis and phenomenology to evolutionary anthropology and systems theory, History and Obstinacy reaches down into the deepest strata of unconscious thought, genetic memory, and cellular life to examine the complex ecology of expropriation and resistance.

First published in German 1981, and never before translated into English, this epochal collaboration between Kluge and Negt has now been edited, expanded, and updated by the authors in response to global developments of the last decade to create an entirely new analysis of “the capitalism within us.

576 Pages

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Alexander Kluge, Der Luftangriff auf Halberstadt am 08. April 1945
halberstadt

Text und Kommentar in einem Band.

»Alexander Kluges Der Luftangriff auf Halberstadt am 8. April 1945 zählt zu den ergreifendsten Zeugnissen der Bombadierung deutscher Städte durch die Aliierten. Dokument und Imagination beteiligen sich hier gleichermassen an der »Recherche verlorener Zeit«, wie es W. G. Sebald genannt hatte. 1977 erstmals erschienen, sind die Aufzeichnungen, erweitert um weitere Geschichten zum Luftkrieg, neu erschienen.«

Neue Zürcher Zeitung

 

 


Chronik der Gefühle

Chronik_GefühleZwei Bände im Schuber, mit zahlreichen Fotos. Die “Chronik der Gefühle” ist ein in der Gegenwartsliteratur singuläres Unternehmen: Sie erzählt in Lebensläufen und Geschichten von den Erfahrungen und vor allem den Gefühlen, mit denen wir auf Zeit, Epoche und deren Brüche reagieren. Alexander Kluges Opus magnum ist ein durch Zeit und Geschichte mäanderndes Buch der Emotionen, das aus immer neuen Blickwinkeln unsere manchmal rätselhaften, manchmal seltsam resistenten Verhaltensweisen, Reaktionen und Leidenschaften zu ergründen sucht. Die beiden Bände “Basisgeschichten” und “Lebensläufe” enthalten sämtliche erzählerischen Texte Kluges in einer Dramaturgie, die “funktioniert” wie unsere Erinnerung: von der Gegenwart aus rückwärts.


 El contexto de un jardín | Neuerscheinung April 2014 Spanien

Discursos sobre las artes, la esfera pública y la tarea de autor –  Autor: Alexander Kluge; Übersetzung: Carla Imbrogno; Verlag: Caja Negra Editora

Con catorce largometrajes y una treintena de cortometrajes documentales y de ficción, casi tres mil programas culturales para la televisión alemana, cerca de cuatro mil páginas literarias y otras tantas en clave de ensayo, la obra de Alexander Kluge atestigua su infatigable obsesión por el cuidado de ese vital ámbito de intercambio que llamamos esfera pública.

Discípulo y heredero de la teoría crítica de la Escuela de Frankfurt, Kluge trabaja en pos de un nuevo tipo de Ilustración, que asuma los fracasos y virtudes de su propia tradición y construya su destino conjugando el impulso de la razón con la determinación de la sensibilidad y las emociones. De este modo, la esfera pública a la que Kluge consagra su labor de arquitecto es un jardín en el que la literatura, la música y las imágenes cooperan codo a codo, en el que la poética acompaña a la teoría para construir los puentes de la confianza que posibilita el pensamiento en comunidad.

El contexto de un jardín reúne intervenciones realizadas por Kluge entre 1989 y 2012; en su mayoría, discursos pronunciados al recibir algunos de los tantos premios literarios con los que fue galardonado, y discursos laudatorios o fúnebres en ocasión del homenaje o fallecimiento de figuras prominentes de la cultura alemana. Cuando pondera la herencia intelectual de pensadores como Kant, Marx, Adorno o Habermas, cuando recupera el espíritu de la literatura de Lessing, Goethe, Schiller o Heinrich Böll, cuando rinde homenaje a artistas como Heiner Müller, Christoph Schlingensief o Anselm Kiefer, cuando discurre sobre la ópera, el cine, la televisión y las artes visuales, Kluge invoca una extensa partitura escrita a través de los tiempos, un dúctil tejido de alianzas involuntarias en el que se acumulan las reservas de fantasía social necesarias para orientarnos en el laberinto de la cruda realidad.

Alexander Kluge (Halberstadt, 1942) sobrevivió al bombardeo que destruyó su ciudad natal en 1945. Ya en Berlín, en su juventud fue colaborador de T.W. Adorno y comenzó su carrera cinematográfica como asistente de Fritz Lang. Pocos años más tarde se erigió como “padre” del Nuevo Cine Alemán, movimiento que revitalizó el cine de su país y que posibilitó el surgimiento de directores como R. W. Fassbinder, Werner Herzog y Wim Wenders. Es fundador de la productora de televisión DCTP, en la que realiza contenidos culturales originales para la televisión.

Autor: Alexander Kluge

Traducción: Carla Imbrogno

Selección y prólogo: Carla Imbrogno

ISBN: 978-987-1622-26-9

Pagínas: 192