Robert Menasse erhält Deutschen Buchpreis 2017

Wir gratulieren Robert Menasse herzlich zum Deutschen Buchpreis!

Aus diesem Anlass zeigen wir hier die Sendung “Das Brüsseler Panorama – Robert Menasse über ein Europa der Regionen”.

Der prominente literarische Autor aus Wien, Robert Menasse, reiste nach Brüssel. Er suchte einen Romanstoff, der im Zentrum der Europäischen Union, und zwar unter den Brüsseler Beamten, handelt. Er fand bei seiner Recherche keines der Vorurteile, die über Schwächen der EU im Umlauf sind, bestätigt. Ihm geht es um eine positive Perspektive: gibt es einen Weg zu einem „Europa der Regionen“? Was heißt nach-nationale Demokratie? Wie romantauglich sind EU-Beamte? Der Titel von Manesses Buch heißt „Der europäische Landbote“, eine Anspielung auf eine berühmte Publikation von Georg Büchner.

Begegnung mit dem Dichter Robert Menasse und über ihn mit der Europa-Zentrale in Brüssel, die uns alle betrifft.

► Das Brüsseler Panorama (10 vor 11, Sendung vom 09.09.2013)


Pressestimmen:

Robert Menasse erhält Deutschen Buchpreis

Für das Humane gilt es zu kämpfen, es ist nie selbstverständlich: Der Europaroman “Die Hauptstadt” wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet.

Der Roman Die Hauptstadt von Robert Menasse erhält den deutschen Buchpreis 2017. Das gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt bekannt. Mit dem Preis wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der beste deutschsprachige Roman des Jahres ausgezeichnet.

Die Hauptstadt sei “ein vielschichtiger Text, der auf meisterhafte Weise existenzielle Fragen des Privaten und des Politischen miteinander verwebt und den Leser ins Offene entlässt”, begründete die siebenköpfige Jury ihre Wahl…

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Ihn hat es gerührt, uns geschüttelt

Robert Menasse gewinnt mit seinem Roman „Die Hauptstadt“ den Deutschen Buchpreis. Diese Entscheidung lässt einige Rückschlüsse auf den Zustand dieser kommerziell wichtigsten Auszeichnung der Branche zu.

Als die größte Überraschung bei der Entscheidung über den diesjährigen Deutschen Buchpreis darf man festhalten, dass tatsächlich Gerd Scobel nicht mehr moderierte. Angekündigt war das schon im vergangenen Jahr, aber dann hatte die feste Größe dieser Zeremonie zum Auftakt der Buchmessenwoche in Frankfurt doch wieder einspringen müssen, weil seine Nachfolgerin Cécile Schortmann mit einer Kehlkopfentzündung passen musste. Diesmal ist der Mikrofonwechsel nun geglückt – ein Glück auch für den Abwechslungsreichtum des Preises…

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