Neu im Catch-up Service: NABUCCO

Verdis Große Oper im Passionstheater Oberammergau

Nebukadnezar (ital.: “Nabucco”), der Herrscher von Babylon, hat Jerusalem besetzt. Er zerstört den Tempel und verschleppt das jüdische Volk an die Ufer des Euphrat. Diese Oper von Giuseppe Verdi war sein erster großer Erfolg und ist mit seiner spektakulären Handlung und seinen Massenauftritten bis heute ähnlich populär geblieben wie AIDA.

Der Staatsaktion ist dabei eine subtile, emotionale Handlung unter Menschen unterlegt, der Verdi die schönsten Melodien widmet und man kann sich fragen, ob sie, oder die Staatsaktion die Hauptsache in dieser Oper bildet. Es geht um den Konflikt zwischen der Prinzessin Abigaille, Tochter Nabuccos mit einer Sklavin, die ihren Vater zugleich hasst und liebt und ihn mit Erfolg entthront. Am Ende stirbt sie einsam.

In der Inszenierung von Christian Stückl halten sich beide Komponenten der Oper trotz des Riesenaufgebots an Personal auf gelungene Weise die Waage. Das Oberammergauer Passionstheater mit seinen gut eingeübten Laien und verstärktem großen Chor in großartiger Verfassung! Musikalische Leitung: Ainars Rubikis.

Musikalisch, spannend und informativ.

► NABUCCO (News & Stories, Sendung vom 04.11.2015)


Sehen Sie dazu auch auf dctp.tv

► Abigaille, die Tigerin von Babylon

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Abigaille heißt die Tochter Nebukadnezars. Sie versucht, den Vater zu stürzen. In Verdis “Nabucco” ist sie musikalisch die Hauptperson. Ihr Abschied am Ende der Oper ist ein gelungenes Beispiel für öffentliche Trauer.



► Nebukadnezar – Ensemble mit Chor

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Giuseppe Verdis erster durchschlagender Opernerfolg “Nabucco” handelt von den Hebräern, die an den Flüssen Babylons gefangengehalten wurden und von der Schändung ihres Heiligtums durch den mächtigen König Nebukadnezar. Mit dem Dirigenten John Fiore am Klavier.



► Krise in Babylon

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An den Ufern des Euphrat saß das jüdische Volk gefangen. Von der Auseinandersetzung dieses Volkes mit Babylons König Nebukadnezar handelt Verdis Meisteroper “Nabucco”, deren Freiheitschor legendär wurde. Der Regisseur Hans Neuenfels über die Unterschiede der Gesänge des jüdischen Volkes und denen der Babylonier.