Heute Abend im TV: Architektur der Raumfahrt (09.12.2015, 00:45 Uhr bei News & Stories auf SAT1)

Philipp Meuser: „Zwischen Konstruktivismus und Kosmonautik“

Aus dem revolutionären Elan des jungen Russland nach 1917 entstand der Konstruktivismus: kühne Entwürfe vor allem von architektonischen Zukunftsstädten und Utopien, darunter auch aus den Wolken herabhängende Hochhaustürme. Immer ging es um die Eroberung des Himmels und der Sterne.

Dieser Konstruktivismus hat sich auf die Architektur der russischen Raumfahrt ausgewirkt, auf die Gestaltung der Technik ebenso wie auf die Struktur der Abschussrampen und die Innenausstattung der Raumfahrtzeuge.

Philipp Meuser hat diesem Zusammenhang von Konstruktivismus und Kosmonautik ein imposantes und bilderreiches Werk gewidmet.

 

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► Raumfahrtdesign

raumfahrtWie richtet man Raumstationen ein? Welche Innenausstattung ist adäquat für Raumfahrzeuge, in denen sich Menschen auf lange Dauer einrichten? Welcher Blick auf welche Wände ist auszuhalten, wenn die wenigen Fenster des Raumfahrzeugs in größerer Entfernung von der Erde nur noch Sterne zeigen? Die Raumfahrt fordert den Beruf spezieller Designer wie in Russland der Galina Baleschowa.

Raumfahrtdesignerin Dr. Regina Peldszus, Expertin der ESA, berichtet.


► Raumfahrt als Inneres Erlebnis

innereserlebnis

Raketenstarts und Raumfahrt waren das Aushängeschild des sowjetischen Imperiums. Generalleutnant Pugatschow (Peter Berling) führt im Raumfahrtzentrum Baikonur diese Tradition fort. Mit dem Fernglas studiert er die Startvorbereitungen für eine Rakete, in der auch westliche Subvention steckt. Leider herrscht in seinem Beobachtungsbunker Stromsperre. Der Start erfolgt somit (die Rakete selbst besitzt elektrische Selbstversorgung) bei Kerzenlicht.

Peter Berling als Generalleutnant Pugatschow


► Blick aus dem Orbit

blickorbit

Unser Blauer Planet wird täglich von Raumfahrtzeugen beobachtet (wie von Außerirdischen). Die Beobachter zeigen die Schönheit unserer Erde, aber auch den Raubbau in der globalisierten Umwelt. Zugleich zeigen sie im Erdreich verborgene Schätze. Sie sind die modernen Pioniere der Geografie.

Dr. Niels Sparwasser vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Universität Freiburg, berichten aus Anlass der faszinierenden Bild-Dokumentation: GLOBALER WANDEL.

 


► Ein Stück Mensch fliegt immer mit

ein-stueck-mensch-fliegt-mitDer Sputnik war der Stolz Russlands. Noch immer fliegen im Orbit krisenfrei Raumfahrzeuge und Satelliten, die in Russland starteten. Einer der Gründe für diesen Erfolg liegt darin, dass zwischen den Sternen und dem russischen Volk ein gegenseitiger Respekt besteht.

Die Astro-Ingenieurin Olga Orgakowa berichtet.



► Schwerelos leben

schwerelosleben

Wir Menschen sind von der Evolution an den Planeten Erde, an dessen Lebensbedingungen und vor allem an dessen Gravitation angepasst. Die Gravitation z.B. ist nicht nur von Einfluss auf den aufrechten Gang, sondern auch für das Verhalten der Körperflüssigkeiten, die wir in uns tragen. Im Weltall sind alle diese Bedingungen anders. Hinzu kommt die harte Strahlung, gegen die der Mensch Schutz braucht. Menschen geraten bei der Raumfahrt, insbesondere wenn diese sich auf andere Planeten und Monde und nicht nur auf den erdnahen Orbit bezieht, an ihre Grenzen.

Raumfahrtmediziner Prof. Dr. med. Dipl. geol. Hanns-Christian Gunga, Sprecher des Zentrums für Weltraummedizin Berlin (ZWMB), berichtet.