Heute Abend im TV: “Bombenschrott und Stahltartar” – mit Helge Schneider (31.08.2015, 0:30 Uhr bei 10vor11 auf RTL)

Helge Schneider: „Leider kann man Panzer nicht essen“

Neuerdings bemühen sich China, Russland und die NATO um Aufrüstung. Welche Lust ist es, einer Abrüstung zu zusehen. Helge Schneider (im Film Erwin Tacke) war von Beruf zunächst Pferdeabdecker und wurde zum Delikatessmetzger. Inzwischen hat er den Beruf gewechselt und ist in der Militärschrottverwertung engagiert. Aus Panzern und Jagdbombern sichert er die Filetstücke an Stahl und hochqualifiziertem elektronischen Schrott. Schade, sagt er, dass man Panzer nicht essen kann. Tartar vom Hochsicherheitsblech wäre seinen Preis wert. Jedenfalls macht Helge die neue destruktive Praxis viel Spaß. Mit viel Musik.

Helge Schneider als Abrüstungsexperte.

 

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► Helge Schneider

► Der Eiersoldat

eierEin deutscher Soldat am Tag der Invasion in der Normandie 1944. Früh ist er losgegangen, um für die Kameraden ein Schock Eier von einem Bauernhof zu besorgen. Die empfindliche Ware, empfindlicher als Soldatenknochen, trägt er durch das Geschützfeuer und Inferno dieses “längsten Tages”.

Eine Hommage für Michael Kloft aus Anlass aus dessen 4-Stunden-Dokumentation „D-Day: Der längste Tag“ / SPIEGEL TV.

 


► U.S.-Wanzenjagd mit Helge Schneider

wanzenHelge Schneider in drei neuen Rollen: als REGALKÜNSTLER, als NAPOLEON und als eine geheimnisvolle Persönlichkeit in der U.S.-Botschaft in Berlin: die Putzfrau Käthe Meyers. Ist sie eine Geheimdienstlerin? Ist sie Putzfrau? Ist sie ein Mann, der im Auftrag Obamas die Putzfrauen des Weißen Hauses auf Spionagedienste überprüft? In jedem Fall ist sie Wanzenjägerin.

Mit viel Musik.

 


► Ein Futurist des Krieges

panzerJohn Frederick Charles Fuller, der spätere britische General und Militärtheoretiker des Bewegungskrieges war im Jahr 1900 zweiundzwanzig Jahre alt. An dem ersten Masseneinsatz von Panzern im 1. Weltkrieg, der Schlacht von Cambrai, war er beteiligt. Er war im Kriegsministerium für die Panzerwaffe verantwortlich und später Adjutant des Kriegsministers Lord Milne. Er schrieb 45 Bücher und zahllose Artikel (wie ein Journalist). Die deutschen Panzergeneräle wie Guderian oder Rommel haben seine Ideen übernommen und 1940 umgesetzt.

Eine Intelligenz wie General Fuller ist im Militär ungewöhnlich. Seine Interessen und sein Charakter erscheinen wie ein Prisma, das zahllose Ideen seiner Zeit spiegelt. Er ist ein konservativer Brite. Als Militärreformer ein Revolutionär. Er steht dem britischen Faschistenführer Mosley nahe und hat Kontakt zu dem Satanisten Alistair Crowley. Zugleich sind seine Auffassungen über die Notwendigkeit Kriege politisch und nicht als Vernichtungskrieg zu führen, also vor allem den Frieden vorzubereiten, vollkommen realistisch. Er hat futuristische Bilder gemalt und seine Analysen behandeln den Zukunftskrieg. Fullers Annahmen bleiben aber – im Gegensatz zu dem italienischen General Douhet – praktisch und wirklichkeitsbezogen. Fullers Theorien waren auch für den Kalten Krieg und sind heute für den Asymmetrischen Krieg relevant.

Der Militärhistoriker Privatdozent Dr. Alaric Searle, University of Salford, über den „Clausewitz des 20. Jahrhunderts“.

Spannend und informativ.


► Früher wollte ich Nachrichtensprecher werden

frueherHelge Schneider in drei markanten Rollen:
„Skilehrer der Kanzlerin“
„Lenins Friseur“
„Das verkannte Model von Abu Dhabi“.

Mit einer Sondereinlage außerhalb jeder Rolle: „Ich und mein Saxophon“.

Einmaliges Ereignis.