Neu im Catch-up Service: Städte, die vom Himmel fielen


Dr. Ingo Schrakamp über die Uruk-Zeit (etwa 3000 v.Chr.)

Die Sumerer existierten von 3.200 bis etwa 2.000 vor Christus. Man weiß nicht, ob die Erfindung der Keilschrift auf sie zurückgeht oder später erfolgte. In jedem Fall prägten sie die Kultur der ersten Zivilisationen in Mesopotamien. In dieser Zeit entstanden die ersten Mega-Städte, darunter Uruk, die damals größte Stadt der Welt. Reichtum und gesellschaftliche Differenzierung in diesen Städten weckten bei den Nachbarn Begehrlichkeiten. Die Militärmaschine Assur bildete ein großes Reich, das am Ende unterging.

Wie wurde Krieg geführt? Was bezeichnet die frühe Stadt? Wie sahen vermutlich die Menschen jener Zeit aus?

Der Altorientalist Dr. Ingo Schrakamp, Freie Universität Berlin, berichtet.

Spannend und informativ.

► Städte, die vom Himmel fielen – 10 vor 11, Sendung vom 08.12.2014


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► Die Entstehung der Zivilisation

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Dass sich einander fremde Menschen auf engem Raum vertragen, gilt als Anfang der Zivilisation: 26 Sequenzen skizzieren das Prinzip Stadt von den in den ältesten Mythen mit dem Paradies verglichenen Megastädten Uruk und Babylon über den Terror von Aššur bis zur “Stadt in uns”.

 
 
 
 


► Grabung nach den Anfängen der Zivilisation

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Seit 1912 graben Archäologen in der Stadt Uruk, die der Zivilisation von Babylon noch vorausgeht. Jedoch ist Uruk so groß, dass bisher nur fünf Prozent der Stadt erforscht sind. Sicher ist bisher, dass hier die Schrift erfunden wurde, vielleicht auch das Rad und das Bier.

Um einen gesamten Überblick über die Stadt zu erhalten, bräuchten die Forscher 500 Jahre.