Heute Abend im TV: Eine Kanone namens Bertha
(17.11.2014, 0:25 Uhr bei 10vor11 auf RTL)

Helge Schneider betreut eine deutsche Wunderwaffe

Im Krieg gegen die Sowjetunion belagerte im Jahre 1942 die deutsche 11. Armee die Festung Sewastopol auf der Krim. Für den Beschuss wurde die damals mächtigste Kanone der Wehrmacht, die sogenannte “Dicke Bertha” herangeschafft.

Der beim jungen Publikum beliebte Charakterdarsteller und Musiker Helge Schneider spielt den Artillerieoffizier, der den Transport des schweren Geschützes kommandiert. Das Problem liegt darin, nach dem Einsatz eine solche Masse von Stahl, verteilt auf 16 Güterwagen, wieder heim ins Reich zu schaffen. Am Ende dient diese Kanone, ebenso wie die 11. Armee, im April 1945 zur Verteidigung der “Festung Harz”. Teile der Handlung spielen auf dem auch heute umkämpften Boden der Ukraine.

Grotesk, spannend und informativ.

 

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► Und all die bunten Blumen, die haben müden Tod…

helge-kriegWir sehen Helge Schneider im Jahr 1914, also vor 100 Jahren, in verschiedenen Rollen: als Oberstleutnant der Artillerie, als Detektiv der Agentur Pinkerton in Sarajewo und als Trommler im Trommelfeuer. Anschließend ist er als Mafia-Boss von heute im Drogenkrieg tätig. Schließlich zeigt er sich in Rollen aus dem Jahre 1918, dessen 100jähriges Gedenken erst in vier Jahren auf uns zukommt. Alles dies mit Saxophon.

Der Titel der Sendung stammt aus dem „Gaskampflied“, das im Jahr 1916 entstand. In diesem Lied heißt es: „Und all die bunten Blumen, sie haben müden Tod“, nämlich durch Giftgas. Die Trauer, die in den Worten dieses Liedes liegt, ist intelligenter als alle Tatsachen des 1. Weltkriegs.


► Der Eiersoldat

eiersoldatEin deutscher Soldat am Tag der Invasion in der Normandie 1944. Früh ist er losgegangen, um für die Kameraden ein Schock Eier von einem Bauernhof zu besorgen. Die empfindliche Ware, empfindlicher als Soldatenknochen, trägt er durch das Geschützfeuer und Inferno dieses “längsten Tages”. Eine Hommage für Michael Kloft aus Anlass aus dessen 4-Stunden-Dokumentation „D-Day: Der längste Tag“ / SPIEGEL TV.

 


► Der Eintänzer im Hotel Adlon 1918

helge_ersterweltkriegMit Helge Schneider.

“Ein Monokel ist immer ganz gut!”

 
 
 
 
 
 
 
 


► Das Weichziel ist der Mensch

sanftlebenOberstleutnant Sanftleben erläutert Kernprobleme der Truppe. Die Bundeswehr steht heute in Afrika, am Hindukusch und auf dem Balkan im Einsatz. Sie ist nicht mehr die Territorialstreitmacht, die einen einheitlichen Gegner aus dem Osten erwartet. Wie verändert das die Betrachtung? Wie antwortet die Truppe auf die neue Herausforderung? Was sagt Clausewitz dazu? Oberstleutnant Sanftleben über Grundsatzfragen und Erfahrungswerte im Umgang zwischen Truppe und Öffentlichkeit.

Georg Schramm als Oberstleutnant Sanftleben.
 


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